Der Hoka One One Mafate 5 stellt die Evolution der Mafate-Serie für längere Distanzen und moderates Tempo dar. Das "Speed" wurde aus dem Namen gestrichen, um den Fokus auf maximale Dämpfung und Langlebigkeit statt auf pure Geschwindigkeit zu verdeutlichen – auch wenn das niemanden überrascht. Für kürzere Abenteuer mit mehr Rückmeldung gibt es den Speedgoat 7, die zwar auch nicht gerade ein Schuh zum Tiefstapeln in den Bergen ist wie etwa die Zinal 3, aber nun ja, die Namen legen sie fest.
Das Obermaterial aus "warp-knit"-Mesh mit Reißfestigkeitsbehandlung wird als langlebig und atmungsaktiv beworben, mit einer Reihe von TPU-Verstärkungen für Struktur und Befestigungspunkte für Gamaschen. Die Passform ist größentreu, mit einer weiter geschnittenen Leistenform als die meisten Hoka-Modelle, besonders im Zehenbereich. Die Zunge ist kurz, dünn und nicht an den Seiten festgenäht, was zu Unannehmlichkeiten führen kann, wenn sie nicht richtig sitzt – nicht nur wegen unangenehmer Falten, sondern auch wegen potenziellen Staubeintritts und der lästigen kleinen Steinchen. Die Konstruktion ist robust (wirkt schon ein bisschen wie ein Panzer), gedacht um die Strapazen von Ultramarathons auszuhalten.
Die Dämpfungseinheit (44 mm Fersenheight, schon schwindelerregend) integriert die neue Rocker Integrity-Technologie mit einer flexiblen TPU-Platte im Vorfuß für geschmeidige Abrollbewegungen über lange Kilometer. Der Doppeldichtigkeits-Dämpfungsschaum kombiniert eine obere Schicht aus weicherer Mischung mit einer festeren EVA-Basis, um die Rückmeldung bei angenehmer Dämpfung zu verbessern. Die Außensohle aus Vibram Megagrip-Gummi mit 5 mm-Stollen bietet außergewöhnliche Traktion auf verschiedenem Terrain – man muss schon sagen, das ikonische gelbe Achteck an der Sohle gibt Vertrauen.